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Einsatz: Amtshilfe, Bergung eines Motorbootes

Thumbnail imageAm Abend des 05. Septembe kam es durch eine telefonische Nachfrage durch die Leitstelle bei der Wehrführung zu einem Einsatz. Es war die Frage, ob wir mit unserem Rüstwagen 1 (Unimog), ein Boot am Strand von Hohe Düne bergen könnten. Nach einer kurzen Vorbereitungszeit fuhr der RW (06/51/01) dann gegen 20:15 mit zwei Kameraden an den Strand von Hohe Düne. In etwa zeitgleich fuhr die Berufsfeuerwehr mit demKatatrophenschutz-Unimog zur gleichen Stelle.

 

 

 

 

 

Vor Ort war die genaue Position der Bootes aufgrund der Dunkelheit nicht eindeutig und unsere Kameraden wurden mit Hilfe von Lichtzeichen durch die Wasserschutzpolizei eingewiesen. Circa 70 Meter vor Erreichen des Einsatzortes wurde der befahrbare Strandabschnitt jedoch zu schmal, sodass die Besatzung entschied zu Wenden und einen anderen Anfahrtsweg zu versuchen. Nachdem das Wendemanöver durchgeführt war kam es jedoch aufgrund der starken Brandung zu einer Unterspülung des rechten Hinterrades. Infolge dessen konnte sich der RW nun nicht mehr aus eigener Kraft befreien. Mehrere Versuche von Freibuddeln über Unterbauen mit Rüstholz schlugen fehl. Der mittlerweile eingetroffene zweite Unimog der Berufsfeuerwehr hatte sich auf dem trockenen Sand leider auch nach circa 15 Meter festgefahren und somit konnte man sich auch nicht gegenseitig helfen. Am Strand war kein Festpunkt verfügbar dass wir uns mit der Seilwinde hätten selbst befreien können, und da der Wasserstand langsam anzusteigen schien wurde nun durch die Leitstelle die Stützpunktfeuerwehr der Bundeswehr Hohe Düne hinzugezogen.

Leider war nach 10 Minuten auch deren 18-Tonnen-Rüstwagen weiter oben am Strand festgefahren, sodass nun 3 Fahrzeuge im Sand steckten. Trotzdem konnten wir nach einer kurzen Besprechung mit den Feuerwehrleuten der Bundeswehr einen Plan entwickeln und diesen sehr erfolgreich durchführen. Mit Hilfe der Bundeswehr konnte unser RW befreit werden und unterstützte dann umgekehrt die Bundeswehr. 

Währenddessen wurde durch das Forstamt ein Waldarbeits-Fahrzeug zur Verfügung gestellt, welches problemlos am Strand fahren konnte. Dieses Fahrzeug zog nun als erstes den Unimog der Berufsfeuerwehr auf festen Untergrund und unterstütze dann die Bergung des Bundeswehr-Rüstwagens. Zum Ende konnte dann natürlich auch das Boot geborgen werden.

Das Technische Hilfswerk wurde gegen Ende ebenfalls hinzugezogen. In Aktion treten mussten es zwar nicht, aber es wurde die Bereitschaft zur Hilfeleistung sichergestellt.

Alles in allem konnte der Einsatzauftrag ausgeführt werden, die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr hat super geklappt und es entstand kein Schaden. Unser Dank gilt allen an dieser Aktion Beteiligten und im speziellen der Feuerwehr der Bundeswehr und dem Forstamt für die flexible Hilfe sowie die Zusammenarbeit.

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