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Letzte Einsätze

Brandmeldeanlage ausgelö...
Datum: 10.11.2017 um 18:55 Uhr
Ort: Patriotischer Weg
Person droht zu springen
Datum: 10.11.2017 um 15:26 Uhr
Ort: August Bebel Straße
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Ausbildungstag Strahlenschutz

Das Szenario: Versandstücke mit radioaktivem Inhalt wurden bei einem Unfall beschädigt.„Verkehrsunfall, Transport von radioaktiven Stoffen, 1 Person eingeklemmt“ so lautete die schockierende Alarmmeldung am frühen Samstagmorgen, den 20. April 2013. Nach kurzer Aufregung begannen die Mitglieder der ABC-Erkundungseinheit der Freiwilligen Feuerwehr Rostock Stadt-Mitte jedoch den Einsatz routiniert vorzubereiten.  Zum Glück handelte es sich lediglich um eine Übung im Rahmen der laufenden Aus- und Fortbildung. Durch die Ausbilder wurden dafür zwei Szenarien vorbereitet, bei denen die Erkundung und Abarbeitung von Einsätzen mit Austritt von radioaktiven und nuklearen Stoffen im Vordergrund stand.

 Nach abgeschlossener Menschenrettung erkundet ein Erkundungstrupp mit einer Teleskopsonde die Lage.Am Einsatzort, eine gesperrte Landstraße im Nordosten der Stadt, angekommen, wurde aufgrund der unklaren Lagen zunächst behutsam vorgegangen. Ein aufgeregter Unfallbeteiligter musste betreut und der Fahrer des Gefahrguttransportes gerettet werden. Dabei kam es vor allem auf das Einhalten alle Sicherheitsstandards und die reibungslose Bewältigung der erkannten Einsatzaufgaben an. So musste beispielsweise der richtige Umgang mit radioaktiv verschmutzten Personen und Gegenständen unter Beachtung des Eigenschutzes, die kompetente Bedienung der Messgeräte, die korrekte Stoffrecherche und –analyse sowie die einsatztaktische Improvisation unter Beweis gestellt werden.  Nach knapp drei Stunden waren die Einsatzaufgaben soweit abgearbeitet, dass Zeit für eine erste Auswertung war. Gestärkt durch Leckereien vom Grill konnte nach dem Mittag eine zweite Übung starten.  

Beim Befahren des kontaminierten Gefahrenbereich musste sich die Besatzung des ABC-Erkunders mit speziellen Schutzanzügen sowie Atemschutz vor der radioaktiven Gefahr schützen.Hierbei handelte es sich um ein Katastrophenschutzszenario, welches neben den örtlichen Gefahrguteinsätzen ein weiteres Einsatzfeld der ABC-Erkundungseinheit darstellt. Angenommen wurde eine massive Freisetzung von Radioaktivität infolge einer Explosion östlich der Hansestadt Rostock. Die Spezialeinheit musste großflächig Messungen durchführen und Daten sammeln. Dazu gehörte neben der Strahlungsmessung in der Fläche auch die Kontrolle zuvor festgelegter Messpunkte. Ab einer Grenze angenommenen Grenze von 25 µSv/h auf einem Waldweg in der Rostocker Heide musste die Besatzung des "Erkunders" dann Vollschutz anlegen um sich vor einer Kontamination mit radioaktivem Material zu schützen. Im weiteren Übungsverlauf forderte die Übungsleitung das kontaminierte Gebiet umfassend zu beproben. Der ABC-Erkundungstrupp nimmt an einem kleinen See eine Wasserprobe.Durch den ABC-Erkundungstrupp wurden mit dem auf dem Fahrzeg verlasteten Geräten Boden- sowie Vegetationsproben gegenommen. Auch eine Wasserprobe wurde an einem kleinen See entnommen, verpackt und anschließend zur befohlenen Untersuchungsstelle transportiert. Beendet wurde die Übung dann schließlich durch einen alarmmäßigen Rückzug und der darauffolgenden "Flucht" aus dem kontaminierten Bereich.

Nach gut acht Stunden endete der Ausbildungstag für alle um 16 Uhr am Gerätehaus und die Übungsteilnehmer stellten sich der Kritik der Ausbilder. Fazit: Alle Einsatzaufgaben konnten bewältigt werden, einige neue Techniken wurden erprobt und der ein oder andere Fehler konnte identifiziert und ausgemerzt werden.

 

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