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Was tun wenn's brennt

Ein Disponent der Leitstelle nimmt einen Notruf entgegen

Ein Disponent nimmt einen Notruf entgegen.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie sitzen in ihrem Wohnzimmer und sehen fern. Plötzlich bemerken Sie einen merkwürdigen Geruch. Sie können den Geruch eventuell zuerst gar nicht richtig zuordnen. Jedenfalls kommt ihnen der Geruch merkwürdig vor. Plötzlich schießt es Ihnen ein. Es brennt! 

Um sich selbst und das Leben anderer vor den Gefahren eines Brandes zu schützen, müssen Sie jetzt richtig handelt. In dieser Situation ist es vorerst am wichtigsten, dass Sie Ruhe bewahren. Auch wenn Sie sich in einer gefährlichen Situation für Leib und Leben befinden, geraten Sie nicht in Panik. Sie müssen einen kühlen Kopf bewahren.

Versuchen Sie als nächstes mit allen Haushaltsmitgliedern die Wohnung zu verlassen. Warnen Sie, wenn möglich, auf der Flucht weitere Bewohner des Hauses! Schließen Sie alle Türen auf dem Weg nach draußen, um eine Brandausweitung zu verhindern. Befinden Sie sich in Sicherheit, rufen Sie umgehend den Notruf der Feuerwehr unter der Rufnummer 112 an.

Sollten Sie ihre Wohnung nicht verlassen können, weil etwa die Fluchtwege (Wohnungsflur, Hausflur) verqualmt oder vom Feuer betroffen sind, dann schließen Sie alle Türen zu nicht verrauchten Bereichen der Wohnung. Machen Sie es dem Rauch möglichst schwer in ihre Wohnung zu kommen. Legen Sie zum Beispiel feuchte Tücher vor den Türspalt ihrer Wohnung. Rufen Sie jetzt die Feuerwehr! Begeben Sie sich anschließend zu einem Fenster oder auf den Balkon und machen Sie sich bemerkbar. Sobald die Brandschützer eintreffen, wird Ihnen und Ihrer Rettung deren volle Aufmerksamkeit gewidmet.

Sollte es nicht vermeidbar sein, durch verrauchte Teile eines Hauses zu gehen, so kriechen Sie in Bodennähe und versuchen Sie so wenig Rauch wie möglich einzuatmen.

 

Der Notruf

Wenn Sie die Feuerwehr rufen, ist es wichtig, dass Sie am Telefon ruhig bleiben und deutlich sprechen. Der Disponent kann Ihnen nur dann schnelle und professionelle Hilfe schicken. Als nächstes werden Sie ihm die fünf W-Fragen beantworten.

 

Wo ist der Notfallort?

Sagen Sie, wo es zu dem Notfall gekommen ist. Je präziser Ihre Angaben sind, desto schneller können Rettungskräfte Sie finden und Ihnen zur Hilfe kommen. Mobiltelefonbesitzer und Bürger der Hansestadt Rostock  aufgepasst: Mit Ihrem Handy ist es wichtig, dass Sie angeben, in welcher Stadt Sie sich befinden, da es durch die Mobilfunknetzte vorkommen kann, dass Sie mit Ihrem Anruf in der Notrufzentrale einer Nachbarstadt landen. Auch Rostocker Bürger müssen sich genau ausdrücken, denn viele Straßennamen gibt es in unserer Hansestadt doppelt. Nämlich in Rostock und in Warnemünde!

 

Wer ruft an?

... ist die nächste Frage, die Ihnen der Disponent stellen wird. Dies ist wichtig, falls die Leitstelle Sie zurückrufen muss und damit Rettungskräfte wissen, wen Sie am Notfallort ansprechen können.

 

Was ist passiert?

Schildern Sie nun, warum Sie die Hilfe von Rettungskräften benötigen. Fassen Sie sich dabei so kurz wie möglich, aber drücken Sie sich präzise aus. Zum Beispiel: "In meiner Küche brennt es", "Mein Freund hat stechende Schmerzen in der Brust".

 

Wie viele Verletzte?

Damit die Mitarbeiter, welche den Notruf annehmen, auch ausreichend Rettungskräfte alarmieren, ist es wichtig, dass Sie eine möglichst genaue Aussage über den Notfall machen. Etwa wie viele Menschen scheinbar bei einem Unfall verletzt wurden oder wie weit ein Brand fortgeschritten ist.

 

Warten!

Die wichtigsten Informationen haben Sie den Beamten nun bereits gegeben. Sollte der Disponent jedoch weitere Fragen haben, wird er sie Ihnen jetzt stellen. Warten Sie also immer auf Rückfragen und legen Sie erst auf, wenn Sie dazu aufgefordert werden oder bis der Disponent den Anruf beendet.

Auch wenn man in einer Notfallsituation sehr aufgeregt ist, ist es sehr wichtig, dass man Ruhe bewahrt und sich klar ausdrückt. Nur so kann Ihnen schnell geholfen werden. Scheuen Sie sich auf keinen Fall, den Notruf der Feuerwehr zu wählen, falls Sie vermuten, dass es brennt oder dass andere Menschen Hilfe benötigen.Im Zweifelsfall immer den Notruf unter 112 rufen!

Am anderen Ende des Telefons sitzen sehr gut ausgebildete Spezialisten, die genau wissen, wie Sie mit Ihnen zu reden haben. Diese versuchen Sie zu beruhigen, falls Sie zu sehr aufgeregt sind. Sie stellen Ihnen gezielte Fragen und führen Sie durch das Telefonat und helfen Ihnen bei der Durchführung von Erste-Hilfe-Maßnahmen.

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Ein Blick in die Rostocker Einsatzleitstelle

 
 
 
 
 

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