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Brandsicherheitswache Hal...
Datum: 20.07.2017 um 18:30 Uhr
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Feuerwehrmann werden

In Deutschland gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau zu werden. Man kann die Feuerwehr zu seinem Beruf machen und damit seine Brötchen verdienen oder man engagiert sich - wie wir - freiwillig in seiner Freizeit für die Feuerwehr. Auch wenn sowohl hauptamtliche als auch ehrenamtliche Brandschützer letztlich ein ähnliches Aufgabenfeld und Einsatzspektrum haben, so unterscheiden sich die Ausbildung als auch der Alltag erheblich voneinander.

 

Übung Wasserentnahme Offenes GewässerTruppmannanwärter üben für ihre PrüfungSchaumübung in der Feuerwache SeeÜbung mit gefährlichen Stoffen in der Feuerwache See

 

Freiwilliger Feuerwehrmann/Feuerwehrfrau

Vom kleinesten Dorf bis hin zur Metropole, überall gibt es sie. Die Freiwilligen Feuerwehren Deutschlands. Sie spielen in unserer Bundesrepublik eine ganz wichtige und wesentliche Rolle. Etwa 95% aller Feuerwehrleute in Deutschland sind Freiwillige. Der größte Unterschied zu Berufsfeuerwehrleuten ist, dass ein Freiwilliger für seine Tätigkeit in der Regel keine Entlohnung bekommt. Freiwillige Feuerwehrleute haben einen Hauptberuf und üben die Tätigkeiten in der Feuerwehr in ihrer Freizeit aus. Kommt es zu einem Notfall und die Hilfe der Freiwilligen wird während der Arbeitszeit benöigt, so werden unsere Kameraden von der Arbeit freigestellt.

 

Anforderungen

An den Dienst in einer Freiwillgen Feuerwehr werden keine besonderen Anforderungen gestellt. Ihr solltet jedoch die geistigen als auch körperlichen Vorraussetzungen besitzen, um am Einsatzdienst teilzunehmen. Außerdem solltet ihr für die Einsatzabteilung einer Freiwilligen Feuerwehr mindestens 16 Jahre alt sein und das 50. Lebensjahr noch nicht überschritten haben. In den meisten Feuerwehren gibt es zusätzlich eine Jugendfeuerwehr, in der Kinder und Jugendliche schon in frühen Jahren das Feuerwehrwesen näher gebracht wird. Teilnahme ist in der Regel von 10 bis 18 Jahren möglich. Da die Organisation und Verwaltung in den Händen der Bundesländer bzw. der Kommunen liegt, sind in ihrer Region andere oder weitere Vorraussetzungen möglich.

 

Ausbildung

Truppmannanwärter üben das Aufbauen einer Leiter

Neue Truppmannanwärter üben den Aufbau
einer Tragbaren Leiter.

Bereits mit 16 Jahren könnt ihr an der Grundausbildung in einer Freiwilligen Feuerwehrmann teilnehmen. In eurer Ortsfeuerwehr werden euch in etwa 54 Ausbildungsstunden Grundkenntnisse in der Brandbekämpfung, der technischen Hilfeleistung sowie der Fahrzeug- und Gerätekunde beigebracht. Ein weiterer Baustein in der Grundausbildung sind die 16 Stunden Lebensrettende Sofortmaßnahmen. Abgeschlossen wird die Grundausbildung dann mit einer Prüfung. Bei erfolgreich bestandener Prüfung dürft ihr euch Truppmann nennen (Truppmann 1). In der laufenden Ausbildung werden diese Kenntnisse dann weiter vertieft und nach 80 weiteren Ausbildungsstunden habt ihr den Truppmann 2 erfolgreich absolviert. Dies eröffnet euch die Möglichkeit, sich zu spezialisieren und weitere Lehrgänge zu absolvieren. So können die Lehrgänge Sprechfunker, Technische Hilfeleistung, Maschinist oder Kettensägenführer absolviert werden. Um die Laufbahn des Freiwilligen Feuerwehrmannes fortzusetzen, müsst ihr am Lehrgang Atemschutzgeräteträger erfolgreich teilnehmen. Hier lernt ihr den Umgang mit den Atemgeräten der Feuerwehr, das Verhalten in Brandräumen und wie man effektiv Feuer löscht. Als Feuerwehrmann seid ihr nun voll einsatzfähig. Eure Karriere könnt ihr nun mit den ersten Führungslehrgängen fortsetzen. Ab dem Gruppenführer finden Lehrgänge in Vollzeit und an der Landesfeuerwehrschule statt.

Um Erlerntes nicht zu schnell wieder zu vergessen, wird es in eurer Ortsfeuerwehr laufende Aus- und Fortbildungen geben. Diese finden in der Regel ein bis zwei mal in Monat statt und sollten für jeden Kameraden Pflicht sein.

 

Aufgabenfeld

Das Aufgabenfeld der Freiwilligen Feuerwehren ist ebenso vielfältig, wie das einer Berufsfeuerwehr. Neben der Brandbekämpfung und der Technischen Hilfeleistung gehören beispielweise auch der Einsatz mit Gefahrgütern sowie die Unterstützung des Rettungsdienstes zu den Aufgaben einer Freiwilligen Feuerwehr in Deutschland. 

 

 

Berufsfeuerwehrfrau / Berufsfeuerwehrmann

In Großstädten (mehr als 100.000 Einwohner) ist die Kommune verpflichtet eine Berufsfeuerwehr zu unterhalten. Die hauptamtlichen Kameraden haben in vielen Fällen ihr Hobby zum Berufs gemacht und verdienen ihren Lohn durch den Dienst in der Feuerwehr. In Gegensatz zu einem Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr ist eine Berufsfeuerwehrwache rund um die Uhr - in Schichten - besetzt. 

Entscheidet man sich für den hauptberuflichen Dienst, so stellt sich zuerst die Frage, welche Laufbahn man einschlagen möchte, denn Berufsfeuerwehrmänner werden in aller Regel verbeamtet. Für die verschiedenen Laufbahnen gelten verschiedene Zugangsvorraussetzungen.

  • Mittler feuerwehrtechn. Dienst - Abgeschlossene Berufsausbildung
  • Gehobener feuerwehrtechn. Dienst - Abgeschlossenes Studium (Fachhochschule)
  • Höherer feuerwehrtechn. Dienst - Abgeschlossenes Studium (Universität)

Darüberhinaus muss man über außerordentlich hohe Fitness verfügen, gute Sehstärke haben, ein Höchstalter nicht überschritten haben und frei von Vorstrafen sein. In der Regel wird auch ein Führerschein der Klasse B vorausgesetzt.

 

Aufgabenfeld und Vergütung

Beamte der BF üben das Ausbringen einer Ölsperre mit dem Umweltboot Äsche

Beamte der BF bringen mit dem Umweltboot
Äsche Ölsperren aus.

Neben der Arbeit als Feuerwehrmann muss man in den meisten Berufsfeuerwehren auch als Rettungsanitäter oder als Rettungsassistent arbeiten. Die weiteren Aufgaben sind stark von der eingeschlagenen Laufbahn abhängig. So wird man im mittleren Dienst alle Aufgaben in der Wehr bis hin zum Gruppenführer eines Löschfahrzeuges wahrnehmen. In der einsatzfreien Zeit geht man seinem gelernten Beruf auf Wache nach. Von der Fahrzeugreparatur bis zur Schlauchreinigung ist hier alles möglich. Vergütet wird diese Tätigkeit laut Besoldungstabelle mit einer A6 bis A9 Vergütung. Im gehobenen Dienst werden Führungsqualitäten verlangt. So wird ein Beamter im gehobenen Dienst etwa der Führer eines Löschzuges sein und komplexe Einsätze führen. Weiterhin nimmt er in der Berufsfeuerwehr Verwaltungsaufgaben wahr. So kann er zum Beispiel der Leiter eines Sachgebietes oder einer kleinen Abteilung sein. Diese Tätigkeit wird mit einer A9 bis A13 besoldet. Die höchsten feuerwehrtechnischen Beamten sind vergleichbar mit der Managementebene eines großen Unternehmens. Sie führen ganze Abteilungen und führen im Einstatz mehrere Löschzüge zum Einsatzerfolg. Eine Besoldung von A13 bis A16 ist bei diesen Tätigkeiten üblich.

 

Je nach Berufsfeuerwehr warten weitere Aufgaben auf Sie. So könnt ihr zum Beispiel in die Leitstelle der Feuerwehr gehen und Einsatzfahrzeuge koordinieren. In Rostock gibt es weiterhin ein Feuerlöschboot, eine Feuerwehr-Tauchergruppe, eine Höhenrettungsgruppe sowie einen Umwelt- und Gefahrgutzug.

 

 

 
 
 
 
 

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